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Eisenpfannen Test

Eisenpfannen sind ganz einfache Pfannen, die lediglich aus – Sie haben es richtig erraten – Eisen bestehen! Dabei werden keinerlei Beschichtungen oder Ähnliches verwendet und somit sind Eisenpfannen auch nicht gerade die perfekten Allrounder für den Heimgebrauch. Sie bieten aber doch einige Vorteile: Vor allem für das scharfe Anbraten von Gemüse und Fleisch sind sie perfekt geeignet und liefern hier die besten Ergebnisse.

Wir empfehlen Eisenpfannen deswegen vor allem dem fortgeschrittenen Koch, der nicht nur einfach etwas Anbraten möchte, sondern gehobene Mahlzeiten zubereitet, als zusätzliche Pfanne.

Eisenpfannen wirken meist etwas altertümlich und sind zudem sehr schwer im Vergleich zu anderen Modellen. Sie werden besonders heiß und so lässt isch beispielsweise ein Rinder-Steak sehr gut damit anbraten. Da Eisenpfannen keine Beschichtung besitzen, sollten Sie sie auch immer sehr heiß machen, bevor Sie etwas hineinwerfen. Andernfalls besteht die Gefahr, dass die Lebensmittel ankleben und anbrennen.

Alle Eisenpfannen im Test müssen vor Gebrauch eingebrannt werden! Weiter unten auf dieser Seite finden Sie dazu eine Anleitung.

Vor-/Nachteile von Eisenpfannen

  • Sehr gut zum scharfen Anbraten von Gemüse und Fleisch
  • Sehr widerstandfähig und langlebig
  • Kein schonendes Anbraten möglich
  • Sehr hohes Gewicht

Mehr über Eisenpfannen

Eisenpfannen sind das wohl älteste Gerät, das es bis heute in die moderne Küche geschafft hat. Schon im Mittelalter wurden diese Pfannen produziert und für das Braten verwendet. In späterer Zeit wurden dann verschiedene andere Pfannen Arten entwickelt, die mit speziellen Beschichtungen das Anbraten der Speisen verhindern sollten und so auch den Laienköchen das einfache Braten ermöglichen.

Und tatsächlich helfen solche Pfannen mit Beschichtung beim einfachen braten und vor allem Gerichte, bei denen milder angebraten, bzw. gegart werden muss, lassen sich damit wesentlich einfacher und stressfreier produzieren. Trotzdem gibt es die Eisenpfanne immer noch – denn nach wie vor ist sie der ungeschlagene König wenn es um das scharfe Anbraten von Gemüse und Fleisch geht. Insbesondere Bratkartoffeln und Steaks werden nur mit Eisenpfannen wirklich richtig gut!

In unserem Eisenpfannen Test haben wir zwei unterschiedliche Varianten der Eisenpfanne untersucht. Die geschmiedete Eisenpfanne wird dabei aus einem geraden Eisenblech durch Verformung hergestellt, wodurch unterschiedliche Spannungen in der Pfanne entstehen. Bei einer Gusseisenpfanne wird das Eisen dagegen direkt in eine Form gegossen, wodurch es nicht zu solchen Spannungen kommt,

Die beiden Pfannenarten haben generell die gleichen Eigenschaften, mit der Ausnahme, dass sich geschmiedete Eisenpfannen mit der Zeit verziehen können, wodurch dann zum Beispiel das Öl nicht mehr gleichmäßig auf dem Boden der Pfanne aufliegen kann. Das passiert bei Gusseisenpfannen in der Regel nicht, allerdings sind diese auch deutlich teurer!

Einbrennen der Eisenpfanne

Vor dem ersten Gebrauch sollte eine Eisenpfanne eingebrannt werden. Das gilt ausschließlich für Eisenpfannen, andere Pfannen sollten Sie nicht einbrennen!

Das Einbrennen der Pfanne dient dazu, die Antihaft-Eigenschaft hervorzurufen. Ohne Einbrennen kleben die Lebensmittel also beim Anbraten auch bei hohen Temperaturen an der Pfanne fest.

Das Einbrennen ist im Prinzip schnell erledigt. Stellen Sie sich aber darauf ein, dass es rauchen und stinken wird – also besser die Fenster öffnen:

  1. Schrubben Sie die Pfanne ordentlich mit Spülmittel ab, um den Rostschutz zu entfernen
  2. Erhitzen Sie die Pfanne mit hocherhitzbarem Öl (zum Beispiel Rapsöl)
  3. Braten Sie dünne Kartoffelscheiben oder Kartoffelschalen in der Pfanne an
  4. Die Kartoffelscheiben dürfen ruhig schwarz werden! Wenden Sie sie dann einfach
  5. Nehmen Sie die Platte vom Herd und säubern Sie sie von den eingebrannten Kartoffelresten

Das Einbrennen der Pfanne hilft Ihnen auch gleich, sich mit dem Braten mit einer Eisenpfanne zurecht zu finden. So können Sie herausfinden, wie Sie mit der Pfanne umzugehen haben – das Handling ist doch deutlich anders, als bei beschichteten Pfannen. Das Einbrennen können Sie im Idealfall noch einmal wiederholen, es reicht aber auch ein einziges Mal.